Mittwoch, 25. Februar 2009

Hör auf dein Herz!



Ich würde "Auf dein Herz hören" gerne als das Thema des heutigen Blogs vorstellen. Ich weiß, ich weiß, es gibt genügend Realisten, die nicht's glauben was Sie nicht sehen aber und das ist ganz wichtig, wird von den meisten nicht erkannt: Man kann Sachen ändern, obwohl man nicht's in der Hand hat! Egal welche Handlungen ihr mit diesem Satz in Verbindung bringt, die größte Rolle dabei spielt euer Herz. Herz beinflusst vieles. Es steuert euer Gewissen, eure Tränen aber vorallem auch eure Gedanken, weshalb man sich meinstens quält, schlecht fühlt wenn man sich vorwerfliche Gedanken macht. Klingt eigentlich ganz logisch alles, nur das muss auch gelernt sein!

Viele lassen es nicht zu auf ihr Herz zu hören, weil ihr Kopf zweifelt. Ich will hier nicht von Treffsicherheit anfangen, sprich auf sein Kopf zu hören hat eine höhere Quote als auf sein Herz. Im Prinzip ist das schon so richtig, dennoch und das wissen wir alle, gibt es Momente in denen man wirklich zu keiner Reinkarnation d.h. ein befreiendes Gefühl, eine Widergeburt kommt - weil die eigenen Gedanken, der Kopf zu keinem Ergebnis kommt. Genügend Menschen fangen an zu verzweifeln, Depressionen entwickeln sich und man verennt sich endgültig in zu Boden zwingende Gedanken. Deshalb und das habe ich selber für micht entdeckt, ist es besonders wichtig nicht zu verzweifeln sonden einen Absprung zu schaffen, indem ihr auf euer Herz hört. Lasst es für euch entscheiden und habt keine Angst euch ihm anzuvertrauen. Man muss nur gut genug hinhören, positiv denken und mit einer gewissen Leichtigkeit an die Sache herangehen.

Eine genaue Anleitung dafür gibt es nicht und prinzipiell muss man wie so viele Sachen im Leben selbst herausfinden, wie manche Dinge laufen! Doch seit euch sicher, ihr merkt es sobald dies erfolgreich geklappt hat. Also easy going und alles nicht zu ernsthaft sehen, Wege gibt es immer, manche laufen länger andere kürzer!

In diesem Sinne,
seit mit Herz dabei!

Danny

Montag, 23. Februar 2009

Reflektion!

Puhhhh, schwierig meinen letzten Blog einfach so nach hinten zu schieben. Aber mein Output lässt es momentan nicht anderster zu. Im Prinzip weiß ich eigentlich gar nicht so recht, wie ich mich, mein Sein und alle damit zusammenhängende Ereignisse beschreiben soll. Zugegebener Maßen alles noch nicht so echt. Irgendwie so, naja, mein Körper der Film und mein Hirn der dort sehr angagierte Schauspieler, dem es sichtlich schwer fällt, seine Rolle abzulegen.

Gestern Mittag auf dem Faschingszug noch lachend das Bierglas geschwenkt, in der Discothek dann aber eher introvertiert. Warum? Ein Mädel hat mir sogar ihren Slip gezeigt, dem die Aufschrift "Just Chillin" zierte und selbst das hat mich nicht beeindruckt. Also entweder ich war gestern einfach schon zu sehr mitgenommen oder ich bin schwul geworden. Ne' mal ganz im Ernst: Man könnte ja, so wie ich es gerade getan habe, versuchen die wahren Gründe auszublenden und so tun als wüsste man wirklich nicht auf welchen Tatsachen solch' eine Stimmung beruht. Obwohl wenn ich mir das alles recht überlege, bleibe ich dabei. Habe momentan nicht wirklich Lust, den Realist zu spielen.

Das alles geht hervorragend weiter, wenn ich direkt an heute Abend denke. Nicht zuletzt wegen dem Gefühl, dass ich die letzten drei Mahlzeiten wieder ans Tageslicht hervorbringen könnte. Aber nun gut, man ist ja nur einmal jung und so scheint es, dass man unerschöpfliche Ressourcen zur Verfügung hat.

Somit stellt heute für mich nur eines ein Problem dar. Das Kostüm. In einer der relativ wenigen Hochgefühlen gestern, habe ich bestgelaunt, hüfteschwingend, jubelnd und grundlos meine letzte Perücke in die aufgeheizte Menge geschleudert und übrigens meine Sparkassenkarte verloren. Arschkarte gezogen. Ein Jemand, der ohne Geld und Kostüm auf einer der angesagtesten Faschingsbälle im Aschaffenburger Raum gehen will ist nicht wirklich ein ernstzunehmender Gast. Das heißt wohl nun auf gut Deutsch, dass ich Trick 17 anwenden muss. Ich gehe als Lump. Alte Klamotten zerschneiden, benähen und beschriften und voila, schon ist das Problem auch gelöst.

Mit diesen wundervollen Voraussetzungen, beende ich nun diesen Eintrag und wünsche allen Narren und Närrinnen eine lustige Fastnachts- bzw. Karnevalszeit.

In diesem Sinne, lasst's krachen!
Danny

Einsam!

Wie dem auch sei!

Manchmal, aber wirklich nur manchmal muss man ehrlich zu sich sein um bestimmte Situationen weit blickender betrachten zu können.

Wiederfinden, realisieren, akzeptieren. Das stellt des Öfteren eine größere Hürde da, als man zu erst vermutet. Vor allem in Situationen, die man nicht beeinflussen kann - aber zu gern möchte. Im Grunde genommen ist Liebe ein elendiges Thema. In glücklichen Lagen meistens viel zu einfach, zu lässig, fast schon dahin plätschernd. Man ergibt sich sozusagen dem anderen, man ist Eins. Man sprüht vor so viel Glück fast über und ist immer bedacht andere Personen an dem Glück teilhaben zu lassen, was zu oft als Neid missverstanden wird. Folglich fragt man sich dann: Gibt es wirklich zu allem Anfang auch ein Ende. Klar, im krassesten Fall der Tod, in 95% aller Fälle aber die Trennung.

Die Trennung, zwei Menschen die sich lieben oder geliebt habe trennen sich. Man lebte miteinander, passt Verhaltensmuster an, hatte Hoch- und Tiefstimmung zusammen erfahren und hatte Sex, die intimste Erfahrung die ein Mensch dem Partner geben kann. Es kommt dennoch hin und wieder zu Streitigkeiten, Meinungsverschiedenheiten und all solchen Dingen. Nach und Nach werden Gefühle, die Wurzeln des Liebesbaumes, nicht mehr genug mit Wasser versorgt. Er fängt an zu blättern obwohl der Baum numero Zwei seine zweite Frühlingszeit durchlebt und gerade hier würde man sich doch wünschen einer Meinung zu sein sprich in einer Parallelwelt zu leben. Doch nein, man steht meistens nicht zu seinen Gefühlen, schon gar nicht wenn sie negative Attribute haben. Weshalb man vorerst gar nicht bemerkt bzw. wahrnimmt, dass einem die Blätter ausfallen. Somit wären wir wieder bei dem Thema Akzeptanz, das sicherlich bei beiden Parteien in so einer Phase eine große Rolle, wenn nicht die größte Rolle spielt. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass man von nicht’s ahnt. Im schlimmsten Fall rechnet unser einer mit einem Beziehungstief bzw. Depression, die bald schon durch einen Boom wieder in die Höhe katapultiert wird. Während nun die andere Seite im Zimmer sitzt und wahrscheinlich mit sich selber kämpfen muss, um zu realisieren das so etwas Schönes in die Brüche geht. Freut sich die andere Partei schon wieder auf einen gemeinsamen Abend mit Massage und Sekt.

Paradox. Mir geht es gut vor Unwissenheit, der anderen Seite miserabel, weil ihr nichts anderes übrig bleibt. Schärft man nun aber die Sicht, bleibt keiner verschont: Nun geht es ihr nach der Trennung vielleicht besser, während ich jetzt an der Reihe bin, mich mit diesem Gedanken auseinanderzusetzen. Es bleibt einem nichts anderes übrig, denn wir wissen alle, eine Beziehung aus Mitleid verletzt mehr. Eine Beziehung mit Vorurteilen und Verleugnung ist genauso schadhaft und bringt Ihn noch Sie keinen Schritt weiter, im Gegenteil! Schlussfolgernd hat das nicht mehr und nicht weniger mit Ehrlichkeit zu tun, die ähnlich wie die Akzeptanz schwerfällig ist sich einzugestehen. Die Trauer, die Enttäuschung, die Narben resultieren daraus, aber auch jede Menge positive Sachen. Wie Lebenswandel, Menschenkenntnis und Erfahrungen, die einem durchaus in zukünftigen Beziehungen sicherlich Hilfe leisten. Das schlimmste Attribut der Enttäuschung ist dennoch die Wahrnehmung. Dem Menschen fällt es schwer, sich von der schönsten Zeit seines Lebens zu lösen. Ihm fällt es schwer von der von Beiden geschätzten und ehrlich geführten Beziehung loszulassen. Und ihm fällt es vor allem schwer von der Zeit loszulassen, in der sich Beide stark und vertraut zur Seite standen. Leider nimmt man diese Zeit erst intensiv zur Kenntnis, wenn es meistens schon zu spät ist.

Doch das Schöne ist, der Mensch stammt zwar vom Affen ab, ist aber dennoch eine richtige Kampfsau. Somit bleibt mir nur noch abschließend zu sagen: Halte an deiner Liebe fest, aber wirklich nur so lange wie deine Kraft reicht.

In diesem Sinne, viel Glück dabei.