Dienstag, 24. Januar 2012

Auszeit

Mir liegt es, umliegend alles liegen zu lassen. Sachen stehen lassen und trotzdem standhaft bleiben. Ich nehm mir eine Auszeit. Bei einer warmen Tasse Grüner Tee, der richtigen Musik und vielleicht ein - zwei Kerzen krieg ich es meistens hin, temporär nur für mich zu sein. Dabei spielt es für mich keine Rolle, was war, gerade ist oder sein wird. Gegenwärtige Kontrolle meines Geistes.



Es ist keine Spinnerei wenn ich sage, dass ich mich bemühe viele Dinge von oben zu sehen. Symbolisch schwebe ich aus mir heraus und versuche schwer begreifbare Tatsachen aus der Vogelperspektive besser zu sehen oder sogar zu verstehen! Meine persönliche Definition der Auszeit, liegt nicht im Abschalten oder Ruhen sondern in der Konfrontation und Auseinandersetzung mit etwas Unbekannten oder Neuem. Hier bietet mir die Musik ein gutes Mittel meine Gedankengänge zu erweitern. Akustische Schallwellen dringen direkt ins Kopfinnere vor und lösen Gefühle aus, die mir ohne Musik wahrscheinlich verwehrt blieben. Das hilft mir sehr meine Gedanken bewusster und intensiver zu leben, was mich dabei unterstützt nicht alles zu skandalisieren sondern zu respektieren.



Auszeit hilft sich zu sammeln, zu finden und zu stärken. Nutzt sie, wenn ihr die Möglichkeit habt. Wenn die Last zu schwer ist lasst sie liegen, setzt euch hin und macht ein Päuschen. Sie ist so vielfältig, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat diese für sich selbst zu definieren. Du bist eine arme Sau, wenn du keine Rückzug findest, also setz dich hin und chill wenn du das Bedürfnis hast.

Nichts ist so wichtig wie du selbst und keiner kennt dich besser...